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Functional Vinyasa Yoga in Bielefeld mit modernen Beats
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Sich gesund und bewusst zu ernähren lernt man nicht über Nacht. Es ist ein Prozess, der Monate gar Jahre in Anspruch nehmen kann. Und an dem man immer weiter wächst, neues lernt und neue Erfahrungen macht. Als sich mein Wunsch abzunehmen, immer weiter konkretisierte, habe ich gedacht, dass ich einfach nur ein paar Stücke Schokolade weniger essen sollte oder einfach die Portionen schmaler gestalten muss und es sich dabei schon um gesunde Ernährung handelt. Weit gefehlt. Trotzdem war dies der Startschuss mit dem alles begann. Die Unzufriedenheit war mein Antrieb.

Kennt ihr das? Ihr seid auf einen Geburtstag eingeladen, einer Party oder einfach nur zu einem Familienessen. Ein Buffet oder Menü wurde geplant und steht bereit. Sieht super aus, aber jetzt kommts: Es ist einfach nichts für euch dabei! Ich kenne das zu genüge. Bis auf das Essen bei meinem Papa, ist es eigentlich immer so. Meistens bringe ich mir einfach mein eigenes Essen mit. Es ist nicht so, dass ich etwas strikt ablehne, auch ich esse ab und an etwas "ungesundes", aber ich habe eben meine Prinzipien und Gründe für meine gewählte und voll und ganz gelebte Ernährungsweise.

Erst einmal möchte ich euch sagen, dass alles was ich euch erzähle, auf meinem Wissen und eigenen Erfahrungen beruht. Ich habe weder Lizenzen, noch Berufserfahrung in der Fitnessbranche (noch nicht..) gesammelt, dennoch möchte ich eben genau diese Erfahrungen mit euch teilen. Denn es gibt wirklich so viele Meinungen da draußen, so viele Menschen, Programme, Unternehmen die mit ihrer Meinung und ihren Überzeugungen polarisieren wollen und es eben leider auch schaffen. Das dabei so viele junge Mädels und mit Sicherheit auch Jungs da draußen, die alles was diese Leute von sich geben für bare Münzen halten, geradewegs in die Sportsucht oder Magersucht getrieben werden, bleibt dabei unbeachtet. Versteht mich nicht falsch, ich will nicht die ganze Sportindustrie verteufeln, aber wir sollten einfach wachsamer sein und mehr auf uns acht geben. Nicht alles glauben was uns (vor allem gegen Geld) erzählt wird und mehr genießen!

"Ich habe versagt!" Das waren zumindest meine ersten Gedanken als ich die Entscheidung getroffen habe, meinen Master abzubrechen. Ich möchte euch etwas dazu erzählen, denn ein Blog ist schon etwas sehr persönliches. Ich möchte hier nicht nur meine Küchenschätze preis geben, sondern auch meine Gedanken. Das bedeutet dieser Blog zumindest für mich. Es ist auch irgendwie komisch, aber andererseits auch nicht. Theoretisch bin ich ja sogar anonym unterwegs, aber doch auch nicht so ganz. Denn Familie und Freunde wissen schließlich größenteils, was ich hier so treibe. Der Gedanke, dass jederman genau DAS hier lesen kann, hat mich anfangs schon verunsichert. Doch jetzt fühl ich mich wohl dabei, eben nicht anonym zu sein. Und wohl dabei, nicht nur stumpf meine Rezepte aufzustischen, sondern auch immer ein kleines bisschen meines Lebens mit euch zu teilen.

Topinambur, bis vor kurzem habe ich noch nie was von dieser feinen Knolle gehört. Dabei ist sie so lecker und unheimlich gesund. Das erste Mal begegnet, sind wir uns an Weihnachten. Wie die letzten Jahre auch, trafen wir uns bei meinem Papa und verbrachten den Tag damit zu schnibbeln und zu rühren, zu brutzeln und zu kneten. Ich liebe das ja. Das Kochen dauert immer Stunden und ist dazu noch chaotisch hoch zehn und irgendwie ist jede Küche, einfach jede, immer viel zu klein. Kennt ihr das auch? Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, macht es einfach immer jede Menge Spaß! Da mein Mann und ich nicht in der Nähe wohnen, gibt es solche Abende leider viel zu selten. Doch sind sie dann umso schöner und ich erinnere mich gerne daran zurück. Diese Momente sind kostbar und müssen genossen werden!
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